was ein einzelner Xaver so alles anrichten kann

Üblicherweise erscheint um diese Zeit ein Bericht der aktuellen Geschehnisse beim Heinz-George-Pokal. Diesmal gibt es nichts schachsportliches zu berichten, denn: die Runde fiel ins Wasser, genauer: dem Sturm Xaver zum Opfer. Am Vorabend vor dem Sturm kamen mehr und mehr Absagen, viele Spiele wären ausgefallen und kampflos entschieden worden. Die Paarungen der restlichen Spieler neu zu ermitteln kam in Betracht, aber wir haben uns entschlossen, das nicht zu tun. Erstens war nicht absehbar, wie viele weitere Teilnehmer weiterhin abgesagt hätten, mal davon abgesehen, wer nur widerwillig erschienen wäre. Zweitens war die Anzahl der Absagen bereits so groß, dass es ohnehin nur einen Rumpfspieltag gegeben hätte. Und dann gilt es zu berücksichtigen, dass wir keine Vollprofis sind und aufgrund dessen die Sicherheit von Leib und Leben immer über anderen Werten stehen sollte.

Also haben wir entschieden, die 6.Runde, immerhin die vorletzte des Turniers, komplett abzusagen und nächste Woche nachzuholen. Aufgrund dessen war es auch erforderlich, die Paarungen neu zu ermitteln, denn Verhinderungen einzelner Spieler gelten ja meistens nur für einen Spielabend. Und da aufgrund der neuen Situation sogleich Absagen kamen für die nächste Woche, war es erforderlich, die Paarungen der nächsten Runde nochmals neu zu ermitteln.

Aufgrund dessen findet vernünftigerweise auch die 7.Runde eine Woche später statt, und entsprechend muss auch die Siegerehrung verschoben werden. Da diesem Jahr dummerweise die Wochen mit Donnerstagen, die keine Feiertage sind, ausgehen, muss dementsprechend die Siegerehrung auf das nächste Jahr vertagt werden. Ich vermute, dass das ein Novum ist, aber wat mut, dat mut.

Wir bitten um Verständnis für diese aus unserer Sicht erforderliche Maßnahme.

 

Egbert Hengst