15.12.2011 Siegerehrung Stadtmeisterschaft und Blitzturnier

Der Abschluss der Stadtmeisterschaft war erneut stark besucht, mehr als 30 SchachspielerInnen fanden den Weg zu uns. Der Bezirksvorsitzende Gerhard Ihlenfeld ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen und ihr auf diese Weise noch etwas mehr Gewicht zu verleihen, und brachte noch einige Buchgeschenke mit. Für beides herzlichen Dank nochmals, Gerhard! Dirk Martens nahm den Pokal entgegen, aufgrund einer kleinen Panne noch nicht mit seinem Namen versehen. Die anderen Preisgewinner : 2. Wolfgang Schlünz, 3. Frank Hamann, 4. Burkhard Lewke, 1. Rating Erich Haase, 2. Rating Volker Brandt. Zum kämpferischsten Spieler hat die Turnierleitung Dr. Carsten Coldewey gekürt. Das war gewiss eine schwierige Entscheidung, kamen doch eine ganze Reihe Anderer auch für diesen Preis in Frage. An dieser Stelle nochmals allen Preisträgern herzlichen Glückwunsch! Für mich bleiben einige Dinge positiv im Gesamtbild haften: es wurde insgesamt sehr kämpferisch gespielt; wenig Kurzremise, in einigen Entscheidungspartien wurde mehrfach wechselseitig remis abgelehnt. Die Teilnehmerzahl als solche und auch das Niveau war sehr erfreulich von der Entwicklung her. Man sah sehr viel positiv gestimmte Gesichter, und das trotz der Kampfeslust. Ich hoffe und vermute, die Teilnehmerzahl in den nächsten Jahren wird eher noch zunehmen. Was mir auch sehr positiv auffiel war die Sportlichkeit der Spieler im Umgang miteinander. Kein Protest, die eine oder andere Unstimmigkeit war auf Unwissen und Unerfahrenheit zurückzuführen und ließ sich relativ entspannt ausräumen.

Beim Blitzturnier nahmen 29 Spieler teil, das ist Rekord. Wir haben dann in zwei Hälften gespielt, die jeweils ersten drei spielten dann die Plätze aus. In meiner Gruppe übernahm Wolfgang Schlünz die Leitung und marschierte durch die Reihen wie das Messer durch warme Butter. Dirk Martens wurde Zweiter, mit etwas Abstand schon. Gerhard Ihlenfeld wurde zu meiner Überraschung Dritter, aber das war verdient nach dem, was ich gesehen habe. Ich selbst stand noch unter Drogen, so toll ist das nicht für's Blitzen. Gleich dreimal sagten meine Gegner: 'tut mir Leid'... Meine Uhr war abgelaufen, teils hatte ich mich nicht einmal in Zeitnot gewähnt. Schwamm drüber, es hat trotzdem Spaß gemacht. Eine gute Partie gelang mir dann doch in der letzten Runde, als ich Dirk Martens bezwingen konnte. In der anderen Gruppe gewann sehr überraschend Thorben Ahrendt vor Cai Dieball, Details aus der Gruppe habe ich nicht mitbekommen. In den Platzierungsspielen gewann Wolfgang sicher gegen Thorben, Dirk in der zweiten Partie gegen Cai. Hier war interessant zu sehen, wie sicher man mit einer Minute auf der Uhr mit Läufer und Springer matt setzen kann. Alles in allem ein schönes Blitzturnier, statt wilder Flüche hörte man eher ein Lachen, mit dem diverse Einsteller kommentiert wurden.

 

16.12.2011 Weihnachtsfeier des Itzehoer Schachvereins

Für mich persönlich war auch diese Weihnachtsfeier etwas ganz Besonderes, gleichsam der Übergang von der Hektik des Alltags zur Beschaulichkeit der Festtage hin. Das Essen war wie gewohnt sehr gut. Ein Highlight ist immer die Weihnachtsgeschichte von Klaus. Ich frage mich, wie man sich soviel liebevolle Details merken kann. Skat und Knobeln war danach der beliebte Programmpunkt, Ergebnisse sind hier eher zweitrangig, die Preise waren wie üblich von Horst sehr schön zusammengestellt... von jedem etwas. Ein besonderer Dank an Henning für die tollen Bilder, und an Kalle für die Rahmung derselben. Leider sehen nicht nur Rita und ich das als besonderen Preis, diesmal haben wir kein Bild ergattern können. Muss das Wohnzimmer noch etwas warten... Eine rundum gelungene Weihnachtsfeier, vielen,  vielen Dank an Horst für die perfekte Organisation.

Rück- und Ausblick

Ich denke, wir haben ein gutes Jahr hinter uns. Die erste Mannschaft hat zum wiederholten male den Abstieg knapp vermieden, ist aber durch die beiden Neuzugänge Arno und Hajo deutlich stärker geworden. Nicht nur, dass sie dabei sind und den einen oder anderen Punkt machen, sondern sie geben uns allen etwas mehr Sicherheit und Stabilität und vermitteln Spielfreude. So sind wir als Abstiegskandidat mittlerweile Zweiter; nur nicht abheben, auch wenn's schwer fällt.

Die zweite Mannschaft ist aufgestiegen, nach tollen Leistungen in der Vorsaison. In dieser Saison ist bisher noch der Wurm drin, vielleicht müssen wir etwas Spirit aus der ersten Mannschaft abgeben. Auch in der zweiten gibt es einen prominenten Neuzugang - Thorben fand den Weg zurück zu uns. Wenn die Mannschaft in Bestbesetzung antritt und zur Spielstärke der letzten Saison zurück findet, sind sicher noch viele Punkte zu holen. Ich bin da durchaus zuversichtlich.

Die dritte ist ein toller Haufen; auch dieses Jahr gibt es neue Gesichter, bei fast jedem Spieltag gibt es eine neue Aufstellung. Und auch hier haben die Neuzugänge schon den einen oder anderen Punkt eingefahren (Ulf, Heinrich... habe ich jemanden vergessen?).

Auch in der Jugend gibt es Zuwachs, Cliff ist der mit Abstand älteste. Dafür, dass er erst seit Februar Schach spielt, ist das ausgezeichnet. Und stellvertretend für die gesamte Jugend ist sein Ehrgeiz hervorzuheben. Die Jugend ist mit neuen Trikots (Dank hier insbesondere an Rolf, und vor allem an unseren Sponsor Fa. Juwelier Albers, Itzehoe) in ihre erste Saison gestartet, ein Mittelding zwischen gut und furios. Das Jugendtraining selbst läuft prima, mittlerweile haben sich Stefan und Hajo die Arbeit ganz gut aufgeteilt; auch Bernd unterstützt hier sehr hilfreich.

Wir sind insgesamt sehr gut aufgestellt für die restliche Saison.

Und doch gibt es betrübliche Nachrichten. Bei der Weihnachtsfeier hat Horst verkündet, dass er dieselbe nicht mehr ausrichten will und auch nur noch einmal die Organisation des Promi-Schachs übernehmen möchte. Ein herber Verlust für uns, denn diese beiden Veranstaltungen sind nicht irgendein Beiwerk, sondern für den Verein immens wichtig. Die Weihnachtsfeier ist der Punkt auf dem i des Schach-Jahrs, und was wäre ein i ohne seinen Punkt?! Und das Promi-Schach-Simultan ist vor fünf Jahren von Horst ins Leben gerufen worden, vor allem um den Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren und so Bekannt- und Beliebtheit zu steigern. Auch und gerade Horsts langjährige Kontakte haben dazu beigetragen, dass das ein besonderes Event war und ist. Es wird sehr schwierig, das ohne ihn zu meistern. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass Horst als Ehrenvorsitzender sehr wohl eine Position hat, um sich gemütlich in seinen Ohrensessel zurückzulehnen und sich das Treiben mehr oder weniger wohlwollend zu betrachten. Aber Horst hat sich weiter eingebracht ins Vereinsleben, und das kann man ihm nicht hoch genug anrechnen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das, was Du über Jahrzehnte hinweg für den Verein getan hast und immer noch tust, Horst. Wo auch immer Du Dich in der Zukunft einbringen möchtest, lass es uns wissen. Wir werden Deine tatkräftige Hilfe gern annehmen. Und wenn Du kürzer treten möchtest, sei Dir das auch von Herzen gegönnt. Nochmals vielen Dank für alles, Horst.

Bleibt, ein frohes und besinnliches Fest für alle Mitglieder und Angehörige zu wünschen und danach einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Egbert Hengst